Mein neuer Server

On 7. Januar 2011, in Computer, Linux, by mwrsa

Dockstar- Server

SO sieht er aus… komisch, oder?

Der eigentliche Rechner (von der Größe etwa einer Zigarettenschachtel) ist rechts das kleine weiße Kästchen. Das heißt Seagate Freeagent Dockstar und hat es in sich: Ein Arm- Prozessor mit 1,2 Ghz, 128MB RAM, 256 MB Flash (da ist noch das Originalsystem drauf), dazu 3x USB 2.0 und 1x Gigabit LAN (!)

Dazu kommen zwei USB- Hubs mit jeweils eigenem 5v 2A Netzteil und der Turm links: Die vier externen Festplatten. Die erste hat 500GB, die anderen je 320GB. Das ergibt auf der 500er Platte Platz für eine root-, home- und swap- Partition und 320GB Rest, der in Verbindung mit den drei anderen 320Gb- Platten fast 1Tb in Raid5 ergibt. Reicht vorerst für mein Backup, ist aber dennoch fast beliebig erweiterbar.

Der Clou an der ganzen Sache ist aber zum einen der Stromverbrauch: min. 8W, normal 12-14W, Max. 18W unter Benutzung aller Platten, Peak beim Einschalten und Hochdrehen aller Platten 22W. Und das bei DER Vielseitigkeit: Als Torrentserver oder Client, als Samba- Share, als Musikserver… mehr ist mir bisher noch nicht eingefallen. Als Zugangsmöglichkeit gibt es ssh und vnc, also sogar ne grafische Oberfläche (LXDE). Das darunterliegende Linux ist Debian Squeeze (6.0), im Netz gibt es einige Anleitungen zur Installation und sogar ein Script, was die Sache noch viel einfacher macht. Nur die Anpassungen an den Verwendungszweck, die muss man von Hand vornehmen, aber auch da findet man unzählige Erklärungen im www.

So, jetz nochn Bildchen:

Seitenansicht

Der Bogen, in dem die Festplatten ruhen, war nötig, da sonst der ganze Stapel zu warm wurde, und ist eine Eigenanfertigung aus LG HiMacs (TM). Kurz gesagt ist das ein durch Mineralbeigaben durchgefärbtes Plexiglas, das idR für Arbeitsplatten, Spülen oder Möbeloberflächen genutzt wird. Das Zeug sieht spitze aus, fühlt sich auch sehr angenehm an und wird hier um die Ecke im ganz großen Stil verarbeitet. Ich hab‘ da noch ein paar Reste, die kamen mir sehr gelegen. Das lässt sich warm biegen (wenn ich mich recht erinnere ab etwa 170°) und auch sonst gut bearbeiten (fräsen, drehen, spurlos verkleben, feilen, sägen etc.).

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