Rettungsplan

On 14. Januar 2011, in Allgemein, by mwrsa

Noch ne interessante Geschichte, wieder frei übersetzt:

Es ist ein ruhiger Tag in einem verschlafenen irischen Kaff. Es regnet ununterbrochen, die Straßen sind verlassen. Es sind harte Zeiten, jeder im Ort hat Schulden und lebt auf Pump. Aber an diesem besonderen Tag kommt ein reicher deutscher [sic] Tourist vorbei, hält am einzigen Hotel, legt einen 100€- Schein auf den Tresen und sagt dem Hotelier, er möchte sich die Zimmer anschauen und eines für die Nacht raussuchen…Der Hotelbesitzer gibt ihm die Schlüssel, und sobald der Gast die Treppe hinauf ist, schnappt er sich den Schein und rennt damit zu seinem Nachbarn, dem Metzger, um seine Schulden zu tilgen. Der nimmt den Schein und rennt zum Bauern am Ende der Straße, um wiederum seine Schulden zu bezahlen. Der Schweinezüchter geht mit den 100€ zu seinem Händler, um die Schulden für Futter und Diesel zu bezahlen. Der Typ vom Futtermittelhandel rennt mit dem Schein in die Kneipe, um dort seine Schulden abzugleichen. Der Kneipenwirt steckt den Schein der Dorfnutte zu, die harte Zeiten durchhat und schon dem Wirt ihre Dienste als Bezahlung anbieten musste. Diese wiederum rennt schnell ins Hotel, um dort ihre Schulden fürs Zimmer zu begleichen. Der Hotelier legt die 100€- Banknote wieder auf den Tresen, damit der reiche Reisende nichts bemerkt.

Just in diesem Moment kommt der die Treppe herunter, nimmt sich den 100€- Schein, sagt, dass ihm keines der Zimmer zusagt, steckt sein Geld ein und fährt  weiter.

Keiner hat etwas produziert

Niemand hat etwas verdient.

Und trotzdem ist nun das ganze Dorf schuldenfrei und schaut viel zuversichtlicher in die Zukunft!

Und so, Freunde, funktioniert das Rettungspaket der Regierung!

Stammt von hier

 

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