Ubuntu – wohin führt dein Weg?

On 29. Dezember 2009, in Linux, Meckerecke, by mwrsa

Ich nutze ja nun schon seit einigen Jahren, es müsste wohl 2006 gewesen sein, Ubuntu Linux. Gaaanz früher hatte ich mal anno 199x mit Redhat 5.1, DLD und Suse 7.x angefangen, war dann bei Mandrake gelandet und nach der Fusion von Mandriva abgekommen. Bis mir diesen April die ersten Zweifel kamen…

… und bisher nicht wieder gingen. Ubuntu hatte schon immer einige Eigenschaften, die zum einen vielleicht immer noch gewöhnungsbedürftig, zum Teil aber auch liebgewonnen sind. Dass ich bei jeder Installation zuerst mal ein komplett eigenes Design drübergebügelt habe, war schon normal. Andererseits läuft softwaretechnisch auf meinem Thinkpad alles ootb, und für die Lüftersteuerung gibt es .deb- Pakete von tpfand – sehr bequem.

ABER, und deshalb ist der Beitrag in der Meckerecke mit eingeordnet: Wie sieht denn die Zukunft aus? Ich werde zwar gelegentlich als Mausschubser und Klickibunti- User tituliert, aber irgendwann ist mir auch mal was zu viel. UND, einmal gewonnenen Komfort gebe ich nicht gerne wieder her!

Einige der Änderungen an Ubuntu 9.04 sind mir schon etwas aufgestoßen, aber 9.10 hatte ich verwegenerweise gleich installiert, nur um es noch am selben Abend wieder runterzuwerfen. Man hat es noch immer nicht geschafft, ein optisch ansprechendes Bootmenü zu konzipieren, aber man ändert ständig die bootsplash- Dienste, der GDM lässt sich nicht mehr einfach umtapezieren und hat jetzt eine Userlist, und der versprochene schnellere Boot unter 9.10 ist bei mir langsamer als unter 9.04. Vom Desktop ganz zu schweigen, der vorher imho grafisch besser gestaltet war (Symbole etc.). Und noch was: Wie dunkel kann ein Braunton sein, um noch als braun wahrgenommen zu werden? Scheint zumindest die Devise bei der Gestaltung zu sein.

Bis nächstes Jahr, wenn man dem Ausblick auf 10.04 LTS trauen darf: Ab dann haben wir nämlich Ubuntu Seven mit Aero Design ootb! Cool. Da kann ich auch gleich zu MS wechseln. Nee nee nee, nich mit mir. Jetzt bin ich fleißig am Testen, was denn als Alternative in Frage käme. Ich bin im Moment bei Mandriva angekommen, aber da läuft der CPU- Lüfter dauernd, und sowohl das Frontend als auch das Backend zur UMTS- Einwahl akzeptieren nur lächerliche vierstellige PINs.
Suse scheidet erstmal aus, ich mag Yast nicht so besonders, mit MCC komme ich grade so aus. Gibt es denn nicht noch ein vernünftiges Debian- basiertes, Gnome- unterstützendes Linux, das halbwegs aktuell ist??? Vorschläge willkommen.

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